Am Anfang war die Information.

Information ist immer in der Bringschuld.

Es gibt in der Arbeit wohl nichts Nervigeres, als sich notdürftig erst einmal die Informationen von überall her zusammenklauben zu müssen, damit man endlich mit einer Aufgabe beginnen kann. Außerdem kostet es das Vielfache an wertvoller Arbeitszeit, so dass man hinterher keine Lust mehr auf die eigentliche Aufgabe hat.

Geben Sie also Ihre Informationen unverzüglich an die Person(en) weiter, die es wirklich betrifft (siehe unten). Das spart wertvolle Arbeitszeit und trägt zusätzlich zur Entspannung des Betriebsklimas bei.

 

Kennen Sie noch Stille Post?

Aber sicher! Damals, von den Kindergeburtstagen! Ist lange her. Wirklich?

Der Informationsfluss gleicht in manchen Firmen eher dem Weg, den ein Ball in einem Flipperautomaten nimmt. Je öfter eine Information aneckt, bis sie zu ihrem eigentlichen Empfänger kommt, desto mehr geht von ihr verloren. Information sollte immer aus erster Hand gegeben werden. Sonst verschleißt sie zum Gerücht.

 

Vermeiden Sie Informations-Inflation

Kennen Sie das? Sie haben morgens schon keine Lust, auf der Arbeit den Rechner hoch zu fahren, weil Sie sich täglich einer kaum zu bewältigenden Flut von E-Mails gegenüber sehen. Fast immer öffnen Sie Ihr E-Mailprogramm mit einem Seufzer, quasi einem letzten Luftholen, bevor Sie untertauchen. Dazu kommen noch Post, Anrufe usw. Und jedes Mal fragen Sie sich, ob Sie heute endlich einmal zu Ihrer Arbeit kommen, anstatt nur auf andere zu reagieren...

Überlegen Sie sich genau, wem Sie eine Information zukommen lassen (und ob überhaupt) - auch über Cc und Bcc. Schließlich ist die interne Kommunikation keine Social Media-Plattform. Halten Sie Info-Diät für sich und Ihre Kollegen, damit es Ihnen allen nicht irgendwann einmal hoch, sondern jeder zu seiner Arbeit kommt.
Denken Sie auch über die geeignete Form der Information nach. Oftmals ist der Austausch in einem persönlichem Gespräch wesentlich effizienter... und auch schöner!

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