So steuern Sie Ihre Gedanken

Am Anfang von allem steht der Gedanke. Gedanken erzeugen Gefühle und Emotionen, bestimmen, ob wir etwas tun oder unterlassen, und sind somit die Basis für unseren Erfolg oder Misserfolg. Unsere Gedanken steuern unser Leben.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir Menschen nicht nichts denken können. Aber Sie bestimmen, was Sie Sie denken und wie Sie denken. So können Sie z. B. eine düstere Zukunftsaussicht in eine (angenehme) verwandeln.

Der Unterschied macht den Unterschied!

 

Angenommen Ihnen steht heute eine schwierige Verhandlung bevor.

Wie nehmen Sie Ihr Gedanken dazu wahr?

  • Denken Sie eher in Bildern?
  • Hören Sie (dazu) Stimmen und, wenn ja wie (laut, leise, aggressiv,…)?
  • Wie stehen oder sitzen Sie? Spüren Sie vielleicht, wie Ihnen der Sessel unbequem wird?

Nun legen Sie diese Vorstellung beiseite und erinnern sich an eine ähnliche, aber angenehme Erinnerung (in diesem Fall eine Verhandlung).

Wie nehmen Sie diese wahr? Wie unterscheidet sie sich von der ersten Vorstellung (von der bevorstehenden Verhandlung)?

  • Sind die Bilder heller oder dunkler?
  • Bunt oder schwarz-weiß?
  • Sehen Sie es als Standbild oder läuft die Erinnerung als Film ab?
  • Hören Sie die Stimmen lauter oder leiser?
  • Angenehmer oder unangenehmer?
  • Schneller oder langsamer?
  • Welche (Sitz-) Haltung haben Sie nun?
  • Wie fühlen Sie sich bei dieser Erinnerung?
  • Haben Sie vielleicht ein Gefühl von Souveränität?

Nehmen Sie die drei Hauptunterschiede zwischen den beiden Vorstellungen, und gleichen Sie die unangenehme Vorstellungen der angenehmen Erinnerung an, z. B.

Wenn die angenehme Erinnerung bunter ist, machen Sie die unangenehme Vorstellung bunter, ...

Wenn die Stimmen in der angenehmen leiser sind, machen Sie die Stimmen der unangenehmen Vorstellung leiser, ...

Gleichen Sie Ihre (Sitz-) Haltung der in der angenehmen Erinnerung an.

usw.

 

Nehmen Sie war, wie sich Ihre unangenehme Zukunftsaussicht in eine angenehme wandelt. Falls die Veränderung zu schwach ist, arbeiten Sie andere Hauptunterschiede zwischen Ihren Vorstellungen heraus gleichen Sie Ihre Zukunftsaussicht in diesen Punkten der angenehmen Erinnerung an, bis sich ein positives Gefühl einstellt.

 

Üben Sie ruhig ein bisschen. Es wird Ihnen Spaß machen. Und je öfter sie das tun, desto schneller werden sich sonst düstere Aussichten automatisch in positive verwandeln. Sie können diese Methode immer und überall (z. B. im Auto) auf alle Vorstellungen Ihres Lebens anwenden. Beachten Sie dabei:

 

Damit diese Methode funktioniert, müssen Sie immer mit zwei ähnlichen Situationen arbeiten, also

  • unangenehme Verhandlung – angenehme Verhandlung
  • unangenehmer Vertragsabschluss – angenehmer Vertragsabschluss
  • unangenehmes Projekt – angenehmes Projekt
  • oder entsprechend sonstiges

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Experimentieren!

 

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Emotionen steuern können:

Veränderung des subjektiven Erlebens
von Richard Bandler (Mitbegründers des NLP)


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